Optica la Mar Ibiza – Expertentipp: Augenringe

von / Dienstag, 29 Mai 2018 / Veröffentlicht inAllgemein
Augenringe

Optica la Mar Ibiza – Expertentipp: Augenringe

Woher kommen Augenringe?

von Andrea Schorsch

Dass man nach einer langen Silvesternacht mit Rändern unter den Augen ins neue Jahr startet, ist wohl nichts Außergewöhnliches. Aber wie kommt es denn eigentlich zu diesen dunklen Schatten? Und wieso verschwinden sie meist, sobald wir ausgeschlafen und im Gleichgewicht sind?

Bei den einen sind sie eher bräunlich rot, bei manchen eher grau, und bei vielen zeigen sie sich in einem violetten Blau: Wie auch immer die Ränder unter den Augen aussehen, hübsch findet sie wohl niemand. Im besten Falle sind sie unauffällig. Das sind dann aber meist die Ringe der anderen.

Einen ersten Hinweis darauf, was es mit den dunklen Schatten auf sich hat, erhalten wir von Karoline Krause, Fachärztin für Dermatologie am Allergie-Centrum-Charité in Berlin. “Die Ursache liegt nicht in der Haut selbst”, sagt Krause, “sondern an den darunterliegenden Blut- und Lymphgefäßen, die durch die Haut durchschimmern.” Das kann unter den Augen besonders leicht passieren, denn dort ist die Haut sehr dünn. “Die Blaufärbung”, so die Dermatologin, “entsteht durch die etwas erweiterten Gefäße. Nach dem Aufstehen schwellen die Gefäße durch die Augenbewegung langsam wieder ab.”

Wie das Randproblem entsteht

Nun gut, das ist schon mal eine Erklärung für die unschönen Ringe. Allerdings macht sie nicht unmittelbar plausibel, warum die Ränder besonders deutlich und hartnäckig sind, wenn wir schlecht geschlafen haben. Zur Deutung dieses Phänomens hilft folgender Zusammenhang weiter: Blutgefäße sind umso dunkler, je schlechter sie mit Sauerstoff versorgt werden. Schimmert die Haut also plötzlich dunkler als sonst, deutet das unter Umständen auf eine verminderte Sauerstoffversorgung der Gefäße hin. Die Durchblutung ist also schlechter als gewöhnlich. Und das ist nicht selten eine Folge von Schlafmangel.

Einschlägige Seiten im Internet raten deshalb zu einer eisenreichen Ernährung. Denn Eisen sorgt – um es kurz zu sagen – für eine gute Sauerstoffversorgung des Organismus. Ob es in der Praxis tatsächlich dazu beiträgt, Augenringe zu verhindern, muss wohl jeder für sich selbst ausprobieren.

Für schattenlose Augenblicke

Doch es gibt ein anderes, noch einfacheres Mittel, um die Schatten abzuschwächen oder ihnen sogar vorzubeugen. Gut mit Wasser versorgte Hautzellen lassen die Äderchen unter der Haut nicht so sehr durchschimmern. Und daher heißt das Mittel der Wahl: viel trinken! “Das kann tatsächlich helfen”, bestätigt die Fachärztin. Zwei bis drei Liter Wasser pro Tag sollten es sein.

Wer die dunklen Ränder langfristig verhindern will, sollte jedoch zusätzlich stets auf eine ausreichende Menge Schlaf achten. Auch die Qualität des Schlafs ist ausschlaggebend. Wer zwar lange schlummert, aber zwischendurch immer wieder aufwacht und dadurch alles andere als erholt ist, wird die Spuren der nächtlichen Unruhe am nächsten Morgen im Spiegel sehen.

Wichtig für schattenlose Augenblicke sind außerdem viel frische Luft, kurze Spaziergänge und ein angemessener Abstand vom Fernseh- und Computer-Bildschirm. Ein gesundes Leben wirkt sich eben positiv auf Kreislauf und Durchblutung aus. Und damit hat der Ringkampf meist ein Ende.

Übrigens: Augenringe können auch eine Begleiterscheinung von Allergien und bestimmten Krankheiten sein. Daher ist es angeraten, das eigene Randproblem von einem Mediziner analysieren zu lassen, sofern es über längere Zeit besteht.

Mit Liebe zu Ihren AugenOptica La Mar Ibiza

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